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Ich finde es schön, wenn es Symbole und Gegenstände gibt, mit denen man etwas verbindet. Ein Traumfänger soll, über dem Bett hängend, denjenigen der darin schläft, vor bösen Träumen schützen. Die guten gehen durch das Netz durch, doch die bösen bleiben im Netz hängen und werden bei Sonnenaufgang von ihr verbrannt.
Für mich hat das Wort Traumfänger  jedoch eine ganz andere Bedeutung.
Ich war schon immer ein sehr verträumter Mensch. Eine komplett andere Welt konnte ich in meinem Kopf erschaffen und mich stundenlang in ihr verlieren. Manchmal lies ich andere daran teilhaben. So haben wir als Kinder zum Beispiel getan, als ob ein alter Kalender uns in jede erdenkliche Welt bringen kann, in der wir haufenweise Abenteuer erlebt haben. Man musste einfach in das Buch springen, um in dieser Welt zu landen. Heute lasse ich an meinen Träumen sehr viel mehr Menschen teilhaben, an anderen wiederum nicht. Denn die wahren Traumfänger sind für mich die Künstler. Sie schaffen es ihre Träume und Gedanken in Worte oder Bilder einzufangen und ermöglichen somit anderen Menschen, ebenfalls daran teilzuhaben. Autoren zum Beispiel, die Welt von Herr der Ringe, Harry Potter oder Eragon muss sich ja einer ausgedacht haben. Und diese Welt so in Worte zu fassen, dass man sie wiederum in Bildern verfilmen kann, ist eine Kunst für sich. Und das sind 
nur bekannte Beispiele. Nicht umsonst quillt mein Bücherregal über. Ob nun Musiker, die ihre Texte mit Instrumenten begleiten und somit die Stimmung des Menschen beeinflussen können oder Maler, die ihre Bilder zu Papier bringen, oder wiederum Fotografen, die ihre Vorstellungen in Fotos fassen können, es gibt so viele verschiedene Varianten, seine Träume mit anderen zu teilen. Einmal kam die Frage auf, ob ich in Bildern oder in Worten denke. Zwei Leute aus der Runde konnten sofort sagen, dass sie in Bildern denken, ein ausgeprägtes Kopfkino ist der eindeutige Beweis dafür. Ich war mir bei meiner Antwort jedoch nicht so sicher, da ich nicht einschätzen konnte, wie ausgeprägt die Bilder und Worte bei anderen sind. Doch inzwischen ist mir klar, dass die Bilder in meinem Kopf doch sehr klar sind. Wenn ich ein bestimmtes Bild für ein Foto im Kopf habe, dann bin ich unzufrieden, wenn das Bild dann nicht genau so wird, wie ich es mir vorstelle. Das Problem an der Sache ist, dass ich ebenfalls mit Traumfängern zusammen arbeite. Das Model hat im glücklichsten Fall auch ein Bild oder eine Idee im Kopf. Entweder stimmen diese überein, oder aber man kollidiert. Hier ist die Kunst, beide Ideen so zusammenzufassen, dass beide Träume zu einem gemeinsamen werden.

Was euch zukünftig erwartet:
Jeden SchLaDo zum Ausklang des Tages einen Post rund um Fotografie, Modeln, Musik, Festivals, Nachdenkliches, Kurzgeschichten, geballte Ironie, Tipps für jede Lebenslage, Meinungen die diejenigen interessieren sollte, die sie nun mal anfangen zu lesen und was uns gerade noch so im Kopf rumschwirrt.
Da wir ein bunter Knoten sind (Haufen kann man bei zwei Leuten ja schlecht sagen), ist Abwechslung garantiert!

Das heißt:
Nicht jeder Post ist was für jeden, aber für jeden was dabei.
Euch gefällt was wir machen? Dann teilt es uns doch mit, egal ob ein +1, ein Kommentar, per Mail an shaylana.dreamcatchter[at]gmail.com oder durch offensive Werbung. Denn jeder wird gerne in dem bestätigt, was er gerne macht.
Und wenns euch nicht gefällt: Gerne auch konstruktive Kritik oder: Adieu, es gibt bestimmt genug andere Blogs, die euren Geschmack besser treffen *zwinker*.

Und warum das Ganze unter einem Pseudonym?
Ich würde es eher als Künstlernamen bezeichnen. das klingt nicht so geheimnistuerisch.
Das Internet weißt eine nie zuvor vorhandene Transparenz auf und allein Namen wie Peter Müller sind ungooglebar. Meiner leider nicht und da mich jeder auf erstes angooglen finden kann, fühle ich mich doch sehr durchleuchtet. Dieser Blog ist für die, die es interessiert und die ihn gefunden oder von mir gezeigt bekommen haben.
Aber keine Sorge, die Namen sind kein Geheimnis, mit Blick auf das Impressum.

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