Donnerstag, 29. Oktober 2015

10 Tipps für ein unvergessliches Halloween





Es ist wieder soweit. Überraschend findet dieses Jahr am 31. Oktober das Fest zu Ehren des heiligen Kürbisgottes statt. Halloween steht vor der Tür! Und es ist noch so viel vorzubereiten... Wie kriege ich den Sarg am besten die Wendeltreppe hoch? Welche Schaufel passt farblich zu Klebeband und Müllsack?
Damit das ganze Gewusel ein wenig übersichtlicher wird, hier ein paar Tipps für eine unvergessliche Halloween-Nacht.







Donnerstag, 22. Oktober 2015

Irgendwann wird auch das Jetzt das Früher sein.


"Früher war alles besser", so hört man seine Großeltern reden. Da gab es noch in jedem Dorf einen Bäcker und man konnte seine Nachbarn noch beim Namen nennen. Heutzutage gibt's noch Geldautomaten auf dem Dorf, doch nichts mehr, wo man sein Geld ausgeben könnte. Die Nachbarn wechseln, ähnlich wie bei dem Spiel die Reise nach Jerusalem.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

"Lovers in Crime" - Part I



„Scheiße, scheiße, scheiße!! Verfickte Scheiße! Ich wusste, das geht in die Hose!“ Um ein Haar wäre Amy über die Balken auf dem Boden des verlassenen Hauses gestolpert. Jake lief zwei Schritte voraus, um sicherzustellen, dass sie nirgendwo einbrechen würden. Sie waren auf der Flucht durch den Wald an dem alten, runtergekommenen Gebäude vorbeigekommen und wollten sich dort in dieser Nacht verstecken. Vor den Hunden, den Knarren, dem Gesetz. Was hatten sie sich auch dabei gedacht? Einfach mal kurz die Bank überfallen und für den Rest ihres Lebens ausgesorgt haben? Pah! 

„Komm weiter, Baby! Gleich haben wir es geschafft.“ Jake nahm ihre Hand und zog sie mit sich in die Ecke des Saales, in dem früher bestimmt einmal rauschende Feste mit hübschen Frauen in Kleidern stattgefunden hatten. Amy hatte dazugehören wollen. Zu den feinen Damen, die die Hand zur Hilfe gereicht bekommen, denen der Hof gemacht wird und die mit Diamanten beschenkt werden. Sie und Jake kamen aus sehr armen Verhältnissen. Sie wohnten damals im selben Viertel und hatten schon als Kinder zusammen Bonnie und Clyde gespielt. Und wie das Leben so spielt, verliebten sie sich irgendwann ineinander. Jake versprach ihr, all ihre Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Nur dazu brauchten sie Geld….

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Bevor the after

"Das ist doch gephotoshopt!"
Diese Aussage wird als Begründung für alles verwendet. Ich beruhige den Mensch vor der Kamera, dem einen Tag zuvor ein Pickel gesprossen ist auch mit den Worten: "Das kostet mich nur einen Klick mit Photoshop."
Erst einmal die Frage: Was ist denn so schlimm an Photoshop?
Wenn ich mich an meine Kindheitstage erinnere, an denen mein Vater in der kleinen Dunkelkammer neben dem Haus die Bilder entwickelt hat, dann hat er die Farben und Kontraste doch genauso bearbeitet wie ich heute mit Photoshop.
Ich finde, Fotografen sind in erster Linie Künstler. Und in der Kunst ist alles erlaubt. Das fertige Bild aus der Kamera ist gerade mal der Anfang. Fotografie ist einfach eine Kombination verschiedener Techniken.
Ich bearbeite bei meinen Bildern meist nur die Farben und Kontraste. Da ich einfach zu bequem für einen manuellen Weißabgleich bin, ist die nachträgliche Bildbearbeitung eine prima Lösung. Dort mal ein wenig mehr Kontrast, Pickel weg, die Haut etwas glätten. Selten verändere ich den Körper. Der Mensch soll für mich nach wie vor zu erkennen bleiben.

In letzter Zeit experimentiere ich aber auch ganz gern ein wenig. Das gefällt nicht jedem und nicht immer sind die Models zufrieden mit den Ergebnissen. Aber so ist das mit der Kunst: Kunst liegt im Auge des Betrachters.

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Alles hat seine Zeit


Gedankenwelt

 
Es ist inzwischen Herbst geworden. Eine Jahreszeit, die nach dem Sommer dem Runterkommen dient, zur langsamen Besinnung, auch im Hinblick auf die Weihnachtszeit. Die Luft wird kühler, die Blätter bunt. Ich habe immer das Gefühl, die Welt beginnt im Herbst, sich etwas zu entschleunigen. Ich möchte deswegen eine Art Gedicht vorstellen, das ich demletzt gelesen habe. Es macht bewusst, dass man die Welt nicht an einem Tag erschaffen kann. Alles braucht Zeit. Man sagt das oft, doch wer fühlt es auch? Wer ist sich dessen bewusst und akzeptiert, dass manche Dinge eben langfristige Projekte sind? Und dabei denke ich nicht nur an eine Seminararbeit, Urlaubsplanung oder ein Gemälde.