Donnerstag, 24. September 2015

Bewusst Einfluss auf die Bildwirkung nehmen

Süßes, kleines Pinsel Äffchen.
Man nehme einen ganz normalen Menschen, wie zum Beispiel Pinsel Äffchen. Pinsel Äffchen wirkt auf den ersten Blick ganz unscheinbar. Gut, dass der Fotografenblick da eine Nummer tiefer ging und ich sie angesprochen habe. Inzwischen ist sie das Model mit den meisten Fotoshootings bei mir. Und jedes ist anders und individuell.
Heute zeigen wir euch einmal, mit welchen Komponenten man eine Bildwirkung gezielt verändern kann.
1. Make up /Frisur
2. Kleidung
3. Umgebung / Lokation
4. Licht
5. Posing



Bauarbeiter mit kurzen Haaren und verschmiertem Dreck im Gesicht oder Edle
Dame mit Hochsteckfrisur und düsterem Make up.

 

 

Make up

Gar keins, dezent, extrem…
Offene Haare, Hochsteckfrisur, glatt, lockig…
Mit Make up und Haaren kann man einen Menschen ganz anders aussehen lassen.











Killerbraut in Lack und Leder oder doch lieber das Herbst Outfit
mit passender Mütze?

Kleidung

Der Pulli vom Freund, Kettenhose oder doch eher Minirock. Kleider machen Leute. Nicht umsonst wirken Bankazubis auf der Arbeit älter und erwachsener, als in der Berufsschule. Gerade deshalb habe ich in meinem Modelleitfaden empfohlen etwas Abwechslung mit zum Shooting zu bringen. Denn so können in wenigen Stunden viele verschiedene Bilder entstehen.

 

 

 

 

 

Ein schöner, bunter Herbstwald oder ein schönes Gemäuer.
Beide Lokations passend zum Outfit und jeweiligen Thema
abgestimmt.

 

Umgebung / Lokation

DAS Thema für die Outdoorfotografen. Auch im Studio kann man mit verschiedenen Hintergründen
arbeiten, doch Outdoor ist sowohl für Model, als auch für Fotografen einfacher, Vom See in den Wald, ein schönes Gemäuer, ein prachtvolles Schloss oder einfach die Fußgängerzone. Fotograf geht am besten mit offenen Augen durch die Welt, denn es gibt viel, was man mit einem Model kombinieren kann.



 

Licht

Licht ist das elementarste Teilchen der Fotografie, Heißt ja nicht umsonst übersetzt „Malen mit

Studio oder doch lieber die frischen Frühlingsstrahlen Outdoor?
Licht“. Die goldene Stunde ist allgemein bekannt: Damit ist das Licht kurz vor dem Sonnenauf- oder untergang gemeint. Es ist besonders weich und gibt eine warme Bildstimmung wieder.
Doch nur in den Abend- bzw. Morgenstunden zu arbeiten ist leider nicht immer drin. Ich gehe für meine Fotos Tagsüber in den Schatten und helle das Model mit Reflektor oder Blitz auf. Auch Gegenlicht kann man gezielt einsetzen.
Man merkt einem Bild deutlich an, ob an diesem Tag die Sonne geschienen hat oder nicht. Auch wenn ich nicht in der prallen Sonne fotografiere, ist sie dennoch wichtig für die Bildstimmung.

Das Selbe Make up, Outfit, Licht und Lokation: Trotzdem
zwei ganz unterschiedliche Bilder, gesteuert durch Mimik
und Gestik des Models.

 

Posing

Egal ob Profi oder nicht: Posing und Ausdruck sind wichtig für ein Bild. Im Anzug gekleidet, mit zusammengesunkenen Schultern und einem zurückhaltenden Lächeln macht einfach keinen selbstbewussten Eindruck. Wenn man die Hand in die Hüfte stemmt und in die Kamera grinst wird das irgendwann auch langweilig.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen