Donnerstag, 25. Juni 2015

The Wicked SnakeRiders im Jam Club



Es ist mal wieder so weit! Time to Rock, time to ‚N‘, time to Roll! Am 20. Juni spielen “The Wicked Chambers” zusammen mit „Wildrider“ und „Snakebite” im Jam Club in Koblenz. Power-Metal zusammen mit Heavy Hardrock? Eine gewagte, aber explosive Kombi.
Für die Bands fängt der Spaß um 16:30 an. Es wird aufgebaut, was aufgebaut werden kann. Kabel liegen von A nach B und wieder zurück nach A. Der Backstage-Bereich wird inspiziert und direkt in Beschlag genommen, Gitarrenkoffer, wohin das Auge blickt. Sprich, der ganz normale Wahnsinn. Die Soundchecks verlaufen problemlos, dank fähigem und gutem Techniker-Team. Langsam aber sicher füllt sich der Keller-Club mit gespannten und gut gelaunten Musik-Fans. Schnell noch die Nudeln vom benachbarten Asiaten hinuntergeschlungen, und schon heißt es „Stage Time!“. 

Donnerstag, 18. Juni 2015

Frauenquote auch auf Metalfestivals!

„Gleichgerechtigkeit für alle!“, so fordern die Metaler in Deutschland: „Wenn es in den Chefetagen der Unternehmen und auch in allgemein bekannten Männerberufen eine Frauenquote gibt, fordern wir dies auch für Metalfestivals!“


„Auf holländischen Festivals ist die Frauenquote schon längst
erfüllt!“
Ein gewohnter Anblick: Ellenlange Schlangen vor den drei Security-Männern, während eine Frau flüchtig die paar Festivalbesucherinnen abtastet. „Das ist unfair. Wir Männer stehen im Schnitt 10 Minuten an, während die Frauen oft schon nach wenigen Sekunden zur Konzertbühne nach vorne kommen. Sie sichern sich die besten Plätze!“, so ein aufgebrachter Metaler. Vollkommen verständlich, wie wir finden, denn um sich einen guten Platz zu sichern, ist man auf eine Frau angewiesen.
Und nicht nur das: Während die Frauen unglaublich viel Auswahl an attraktiven, musikalisch gut orientierten Männern haben und ständig Bestätigung in Ihrem Geschlecht finden, durch plumpe Anmachsprüche wie: „Bock auf nen Dreier? Mit dir wären wir dann fünf!“, erhalten Männer oft einen Korb nach dem anderen.
„Die sind oft vergeben! Wegen des hohen Männerüberschusses wagen sich die Frauen nicht ohne einen Freund auf ein Festival!“ Das fördert nicht gerade das Selbstbewusstsein. Frustsaufen ist angesagt. Und auch hier macht sich der Mangel an Frauen bemerkbar. „Auf Festivals mit hohem Frauenanteil ist der Umsatz wesentlich höher, da sich Frauen ein Getränk nach dem anderen ausgeben lassen“, bestätigt uns ein Getränkestandbesitzer.
Nicht zu vergessen ist die Situation der Headbangenden Menge: Da es hier offensichtlich an Frauen mangelt und somit auch an Haarlängen zum Headbangen, lassen sich die Männer die Haare wachsen: „Was ist ein Festival ohne fliegende Haare? Wenn nicht genug Frauen vorhanden sind, müssen diesen Part die Männer übernehmen. Und was für ein Aufwand das ist! Plötzlich beschäftigt man sich mit Haarpflegelotionen und Friseurpreisen! Das ist doch eigentlich Frauensache!“

Um das Problem zu bekämpfen, sehen sich die Festivalbetreiber gezwungen, Männer zukünftig nur noch in der Begleitung von mindestens vier Frauen hineinzulassen. Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, kann alternativ auch ein langhaariger Mann gewählt werden.

Teile uns deine Meinung zur Frauenquote auf Festivals mit!

Donnerstag, 11. Juni 2015

Forta Rock - oder holländische Festivals!

Holländisch ist wie Deutsch auf Lustig. Man kann die Holländer manchmal sogar besser verstehen als die Bayern. Das mit dem Lesen hat sich dann doch als schwieriger als gedacht herausgestellt.

Slipknot haben wir schonmal für die Ring Besucher gespoilert.
Das Forta Rock startete dieses Jahr in die 7. Runde mit Rund 15.000 Besuchern. Es gilt als Geheimtipp der Metalfestivals. Für wenig Geld große Headliner zu sehen bekommen ist hier der Standard. Die Jahre zuvor gab es von Iron Maiden, Slayer, Arch Enemy oder Rammstein einiges zu sehen, dieses Jahr hatte das Festival „nur“ Slipknot, Papa Roach oder Epica zu bieten, weshalb der Veranstalter die Preise senkte: Und zwar nicht nur für den weiteren Ticketverkauf, sondern rückwirkend für alle bisher verkauften Tickets! Sowas haben Festivalbesucher wohl noch nie erlebt.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Rockavaria 2015: Brüste, Brezeln und Bier!




Accept rocken die Bretter!


Bayern! Und das auch noch im Frühsommer. Aber ich hatte allen Grund dazu, ein Wochenende im Land des Bieres und der (leider enttäuschenden Brezeln) zu verbringen.







Aufbau der Mainstage
Es ist Festivalsaison, und im Olympiapark findet das „Rockavaria“ vom 29.-31.05.2015 statt. Ein Rockfestival, welches versucht, an Größen wie „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ anzuschließen. Durch glückliche Umstände hatte ich dank eines Access-All-Area-Passes die Möglichkeit, auch hinter die Kulissen des rockigen Treibens zu blicken. Da sich das Gelände mitten in München befindet, besteht nicht die Möglichkeit, sein Zelt aufzuschlagen. Die Besucher sind auf ein Hotelzimmer, eine Jugendherberge oder einen Tagesbesuch angewiesen. Dieser Umstand mindert leider das Festival-Feeling: Keine sich anbrüllenden Flunky-Ball-Spieler, keine in der Sonne brutzelnden Alkoholleichen, keine Morgensterne aus leeren Bierdosen und keine übel riechenden Langhaarigen nach dem zweiten Tag. Gut, der letzte Punkt ist verkraftbar. Die Mainstage steht im Olympiastadion auf einer großen Asphaltfläche. Die Sitzplatzränge rund um die Bühne bieten zusätzlichen Platz für die knapp 40.000 Besucher. Die Second Stage befindet sich in der Olympiahalle. Frische Luft wird hier vergebens gesucht, aber die Klimaanlage versucht ihr Bestes. Ein großer Vorteil des geschlossenen Raumes ist die Dunkelheit während des Tages. Die wirklich gute Lichtshow kommt hier vollends zur Geltung. Auch der Sound ist besser. Klar, nach dem 8., 9. Bier ist es einem sowieso wumpe, wie Licht und Sound wirken. Hauptsache es macht Spaß und knallt gut. Klein-Pinsel als anspruchsvolle Festival-Besucherin achtet allerdings auf so etwas.