Donnerstag, 30. April 2015

Körpersprache-Lexikon - oder: BHs für den Weltfrieden


Kennen wir das nicht alle? Der süße Typ im Bus, in der Kneipe oder an der Supermarkt-Schlange verschlägt uns den Atem. Und schon werden wir von einer Flutwelle an Fragen überschwemmt: Hat er mich gesehen? Gefalle ich ihm? Oder nicht? Ob ich ihn nach einem Kaffee fragen kann, ohne danach ein Ticket nach Timbuktu kaufen zu müssen? Das macht schließlich Arbeit. Was, wenn er schwul oder vergeben ist? Wie kann ich ihm zeigen, dass er mir gefällt? Sehe ich dabei albern aus? Wird er lachen?
Und genau deswegen kommt hier eine kleine Übersicht für eben diese Momente des Lebens.

 

1. Ich gucke ihn mit großen, glänzenden Rehaugen an.


Er ist der Meinung, er hätte etwas auf der Nase / Brille / Stirn, respektive ich hätte die Grippe. Warum sollte ich sonst blöd mit feuchten Augen in der Gegend rumstarren?

Donnerstag, 23. April 2015

The Read Heart Queen

 "Hierzulande musst du so schnell rennen, wie du kannst, wenn du am gleichen Fleck bleiben willst.[1]


Das hat die rote Monarchin gut erkannt. Und das finde nicht nur ich so, das hat Leigh Van Valen 1973 bereits erkannt. Er lehnt seine Red-Queen-Hypothese[2] an diese Aussage an. Diese besagt, dass eine Art in der Natur ständig leistungsfähiger werden muss, um ihre aktuelle Stellung aufrechtzuerhalten.
Laut der Hypothese ist sexuelle Fortpflanzung aufwendiger, als eine Jungfernzeugung. Man braucht zwei Menschen, um einen neuen zu zeugen. Und das ist auch gut so, nicht dass Männer sonst überflüssig wären, nein, durch die Vermischung der Gene haben Parasiten keine Chance. Lebensformen, die sich alleine fortpflanzen können, sind nämlich schnell vom Aussterben bedroht.
Man kennt das zum Beispiel von den Grippewellen. Einmal an einer Grippe infiziert, bekommt man diese Grippe nicht mehr, doch die Grippeviren sind erfinderisch und setzen sich neu zusammen, sodass man wieder an einer Grippe erkranken kann.

Donnerstag, 16. April 2015

Musik als Sprache? Musik ist Sprache!




Manchmal lässt sich ein „Fick dich“ oder ein „Ich mag dich“ besser mit den Augen sagen als mit Worten (siehe auch „Körpersprache Lexikon“ - Erscheinungstermin 30.04.15). Noch besser als mit dem Körper kann Musik ausdrücken, was wir fühlen, was uns bewegt und was wir vielleicht nicht imstande sind, in Worte zu fassen. Dabei kann es um den Text, lediglich die Melodie oder eine Mischung aus beidem gehen. Im besten Fall passt der Text zum Klang. 

Ich glaube, uns ist oft gar nicht bewusst, wie sehr wir von Musik beeinflusst werden. Sie kann unsere Stimmung aufhellen, niederschlagen, unterstützen und vollkommen ändern -  wenn wir uns denn darauf einlassen. Ein Beispiel: Es ist Kinoabend, man sitzt im brandneuen „SAW XXVIII“. Als sei man nicht schon angespannt genug, dass sie sympathische 20jährige im Minikleid nachts allein durchs Dorf geht, nein! - plötzlich wird die langsame Geigenmelodie eingespielt. Und der gesamte Saal hält den  Atem an. Ein Heiratsantrag würde zu so einer Musik nicht funktionieren. 

Donnerstag, 9. April 2015

Wicked & Wild: "Wild Eastern" im Rasthaus B9


Stimmengewirr, heiße, mit Zigarettenqualm gefüllte Luft und knisternde Vorfreude – man wartet gespannt auf das Intro der ersten Band. Wir befinden uns im Rasthaus an der B9 bei Bad Breisig. Es wurde ein „Wild Eastern“ versprochen, also Sex, Drugs und Hoppelhässchen. Das Hässchen sitzt festgebunden auf der Base Drum mitten auf der Bühne. Gut, das hätten wir schon mal. Auf dem Plan für heute Abend stehen „The Wicked Chambers“, „White Trap“ und „WildRider“. Irgendwie witzig, dass in jedem der Bandnamen das „W“ eine entscheidende Rolle spielt. Da der Flyer zur Veranstaltung die genauen Zeiten zum Einlass und zum Beginn im Dunkeln lässt, trödeln die Besucher zwischen 19 und 21 Uhr ein. Um 21:15 geht es mit „The Wicked Chambers“ los. Als deren Frontfrau war ich mittendrin statt nur dabei.

Donnerstag, 2. April 2015

Freiwilliges ökologisches Jahr – was ist denn das?



Das FSJ ist allseits bekannt, doch vom FÖJ haben die Wenigsten gehört. Dabei gibt es gerade beim
FÖJ sehr interessante Stellen, die einem einen wunderbaren Einblick ins Berufsleben geben können.

Das Freiwillige ökologische Jahr richtet sich an 16-27 Jährige, die vor dem Start in den „normalen Alltag“ einen Einblick ins Berufsleben wagen möchten. Dabei geht es bei den Einsatzstellen vor allem um umweltpolitische und ökologische Arbeitsthemen. Sowohl im Umweltamt, bei einer Naturschutzorganisation, einer Forschungseinrichtung oder auf einem Bauern- oder Reiterhof: Nur weils Öko ist, heißt es nicht, dass man nicht auch im Büro landen kann.