Donnerstag, 17. Dezember 2015

Der Winter der kommet...



Jetzt sitze ich hier, vor einer weißen Seite, habe soviel, was ich euch mitteilen möchte, finde aber keine Worte, die passen. Alle sind in Weihnachtsstimmung. Ich betrachte jedoch die Kirschblüten am Baum vor der Haustür und schwelge in Erinnerungen an die Shootings davor. Das eine fand im Januar statt, ein Schneeshooting mit wirbelnden Flocken und einem tapferen PinselÄffchen. Das andere war ein paar Monate später mit Jenumée und fand mit besagten Kirschblüten statt. Vielleicht sollte ich für morgen einen Shooting Aufruf starten: Frühlingsshooting, Model mit weißem Kleid gesucht...

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Besinnungszeit - Wenn der Sinn zur Krise wird



Sinnkrisen sind Zeiten für die Badewanne. Blöd nur, wenn man keine hat. 


Ich schaue von meinem Traubensaft auf, den ich immer aus Rotweingläsern trinke. Irgendwie fühlt sich das nach dem Besten aus zwei Welten an. Gott, hätte ich jetzt gerne eine Badewanne. Ich nehme meine Jacke und mache mich auf den Weg in die Stadt. Es ist bereits dunkel geworden. Über der Fußgängerzone und in ein paar Fenstern hängt warm-gelbe Weihnachtsbeleuchtung. Jedes Jahr aufs Neue erinnert sie mich an Gefühle, die ich schon vor langem in meinem Herzen eingeschlossen habe. Ein Hauch von Sorglosigkeit, Geborgenheit, Sicherheit und Vorfreude. Natürlich wird das, was noch kommt, auf seine Art genauso wundervoll – trotzdem fällt es schwer, von vergangenen Dingen Abschied zu nehmen. Abschied tut immer weh. Im wahrsten Sinne des Wortes. 

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Der ultimative Festivalrückblick

Da ists vorbei, das Jahr. Naja so fast zumindest. Morgen steht das Kulturschock Festival an und dann ist Festivalpause. Deshalb schwelgen wir jetzt auch in wehmütigen Erinnerungen. Voller Sehnsucht und Vorfreude auf das nächste Jahr, hier das Festival-Ranking des aktuellen Jahres.


Donnerstag, 26. November 2015

Geben oder Gegeben werden?


Vor kurzem habe ich einen interessanten Spruch gelesen: „Wer niemals aufhört zu geben, wird nie allein sein“. Als ich mit einem Freund darüber redete, sagte er: „Es ist doch so, dass du schon gibst, wenn du nur anwesend bist. Du gibst deine Zeit, dein Selbst“. Ich fing an, darüber nachzudenken.
Wie viel Geben ist genug? Wie viel ist zu viel? Was heißt Geben? Was ist zu wenig? Und wer ist in der Lage, darüber zu urteilen? Zuletzt: Wie verhält sich das Nehmen zum Geben

Donnerstag, 19. November 2015

Für alle Leute mit einem Tintenherz

Eines meiner liebsten Hobbys ist lesen. Seit ich irgendwie Buchstaben aneinander reihen kann, gehe ich dieser Tätigkeit nach. Nicht selten habe ich selbst kurze Geschichten geschrieben und in der Schule vorgetragen.
Ich oute mich einfach mal ein Bücherfresser. Selten schaffe ich es ein Buch in einer Woche zu lesen. Einmal angefangen, habe ich es innerhalb kürzester Zeit durch.

Vor kurzem habe ich angefangen auch Rezensionen zu schreiben. Aber warum mache ich mir eigentlich die Arbeit? Ist ein Blog und eine Fotografie-Seite nicht schon Arbeit genug?

Donnerstag, 12. November 2015

"Lovers in Crime" - Part II

„Noch ein wenig Dom Perignon, der Herr?“ „Gern, vielen Dank“. Der Kellner schenkt den Rotwein nach und verabschiedet sich mit einem höflichen Kopfnicken und der Frage, ob sonst alles in Ordnung gewesen sei. Bei so wohlhabenden Gästen wäre eine weniger zuvorkommende Bedienung unangebracht.  „Es war absolut vorzüglich, vielen Dank“. Jake steckt dem Kellner ein Trinkgeld in die Westentasche und bedeutet ihm, sich zu entfernen.
Jake und Amy waren früher oft in an diesem Restaurant vorbeigegangen, wenn sie durch die Stadt geschlendert waren. Hunderte Male hatten sie sich vorgestellt, wie die viel zu kleinen Portionen auf den polierten Tellern, gereicht von Pinguin-Kellnern, auf der Zunge zergehen würden. Wie der Wein, der das Monatsgehalt eines Angestellten verschlingt, sanft den Gaumen kitzelt und kühl den Hals hinunter rinnt. Es war eine Utopie gewesen.

Donnerstag, 5. November 2015

Schwarz, schwarz sind alle meine Kleider...

Da kann facebook mein Verbraucherverhalten studieren wie es will: Der gedruckte Katalog ist doch eher die Quelle für die Leere auf meinem Konto.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

10 Tipps für ein unvergessliches Halloween





Es ist wieder soweit. Überraschend findet dieses Jahr am 31. Oktober das Fest zu Ehren des heiligen Kürbisgottes statt. Halloween steht vor der Tür! Und es ist noch so viel vorzubereiten... Wie kriege ich den Sarg am besten die Wendeltreppe hoch? Welche Schaufel passt farblich zu Klebeband und Müllsack?
Damit das ganze Gewusel ein wenig übersichtlicher wird, hier ein paar Tipps für eine unvergessliche Halloween-Nacht.







Donnerstag, 22. Oktober 2015

Irgendwann wird auch das Jetzt das Früher sein.


"Früher war alles besser", so hört man seine Großeltern reden. Da gab es noch in jedem Dorf einen Bäcker und man konnte seine Nachbarn noch beim Namen nennen. Heutzutage gibt's noch Geldautomaten auf dem Dorf, doch nichts mehr, wo man sein Geld ausgeben könnte. Die Nachbarn wechseln, ähnlich wie bei dem Spiel die Reise nach Jerusalem.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

"Lovers in Crime" - Part I



„Scheiße, scheiße, scheiße!! Verfickte Scheiße! Ich wusste, das geht in die Hose!“ Um ein Haar wäre Amy über die Balken auf dem Boden des verlassenen Hauses gestolpert. Jake lief zwei Schritte voraus, um sicherzustellen, dass sie nirgendwo einbrechen würden. Sie waren auf der Flucht durch den Wald an dem alten, runtergekommenen Gebäude vorbeigekommen und wollten sich dort in dieser Nacht verstecken. Vor den Hunden, den Knarren, dem Gesetz. Was hatten sie sich auch dabei gedacht? Einfach mal kurz die Bank überfallen und für den Rest ihres Lebens ausgesorgt haben? Pah! 

„Komm weiter, Baby! Gleich haben wir es geschafft.“ Jake nahm ihre Hand und zog sie mit sich in die Ecke des Saales, in dem früher bestimmt einmal rauschende Feste mit hübschen Frauen in Kleidern stattgefunden hatten. Amy hatte dazugehören wollen. Zu den feinen Damen, die die Hand zur Hilfe gereicht bekommen, denen der Hof gemacht wird und die mit Diamanten beschenkt werden. Sie und Jake kamen aus sehr armen Verhältnissen. Sie wohnten damals im selben Viertel und hatten schon als Kinder zusammen Bonnie und Clyde gespielt. Und wie das Leben so spielt, verliebten sie sich irgendwann ineinander. Jake versprach ihr, all ihre Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Nur dazu brauchten sie Geld….

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Bevor the after

"Das ist doch gephotoshopt!"
Diese Aussage wird als Begründung für alles verwendet. Ich beruhige den Mensch vor der Kamera, dem einen Tag zuvor ein Pickel gesprossen ist auch mit den Worten: "Das kostet mich nur einen Klick mit Photoshop."
Erst einmal die Frage: Was ist denn so schlimm an Photoshop?
Wenn ich mich an meine Kindheitstage erinnere, an denen mein Vater in der kleinen Dunkelkammer neben dem Haus die Bilder entwickelt hat, dann hat er die Farben und Kontraste doch genauso bearbeitet wie ich heute mit Photoshop.
Ich finde, Fotografen sind in erster Linie Künstler. Und in der Kunst ist alles erlaubt. Das fertige Bild aus der Kamera ist gerade mal der Anfang. Fotografie ist einfach eine Kombination verschiedener Techniken.
Ich bearbeite bei meinen Bildern meist nur die Farben und Kontraste. Da ich einfach zu bequem für einen manuellen Weißabgleich bin, ist die nachträgliche Bildbearbeitung eine prima Lösung. Dort mal ein wenig mehr Kontrast, Pickel weg, die Haut etwas glätten. Selten verändere ich den Körper. Der Mensch soll für mich nach wie vor zu erkennen bleiben.

In letzter Zeit experimentiere ich aber auch ganz gern ein wenig. Das gefällt nicht jedem und nicht immer sind die Models zufrieden mit den Ergebnissen. Aber so ist das mit der Kunst: Kunst liegt im Auge des Betrachters.

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Alles hat seine Zeit


Gedankenwelt

 
Es ist inzwischen Herbst geworden. Eine Jahreszeit, die nach dem Sommer dem Runterkommen dient, zur langsamen Besinnung, auch im Hinblick auf die Weihnachtszeit. Die Luft wird kühler, die Blätter bunt. Ich habe immer das Gefühl, die Welt beginnt im Herbst, sich etwas zu entschleunigen. Ich möchte deswegen eine Art Gedicht vorstellen, das ich demletzt gelesen habe. Es macht bewusst, dass man die Welt nicht an einem Tag erschaffen kann. Alles braucht Zeit. Man sagt das oft, doch wer fühlt es auch? Wer ist sich dessen bewusst und akzeptiert, dass manche Dinge eben langfristige Projekte sind? Und dabei denke ich nicht nur an eine Seminararbeit, Urlaubsplanung oder ein Gemälde.

Donnerstag, 24. September 2015

Bewusst Einfluss auf die Bildwirkung nehmen

Süßes, kleines Pinsel Äffchen.
Man nehme einen ganz normalen Menschen, wie zum Beispiel Pinsel Äffchen. Pinsel Äffchen wirkt auf den ersten Blick ganz unscheinbar. Gut, dass der Fotografenblick da eine Nummer tiefer ging und ich sie angesprochen habe. Inzwischen ist sie das Model mit den meisten Fotoshootings bei mir. Und jedes ist anders und individuell.
Heute zeigen wir euch einmal, mit welchen Komponenten man eine Bildwirkung gezielt verändern kann.
1. Make up /Frisur
2. Kleidung
3. Umgebung / Lokation
4. Licht
5. Posing


Donnerstag, 17. September 2015

Es gibt nicht nur ein Leben vor dem Tod - Heute bin ich blond, morgen Punk



„Und wie du wieder aussiehst, Löcher in der Hose, und ständig dieser Lärm!“
 Die Toten Hosen

Mama hat immer gesagt, zieh dich ordentlich an und benimm dich. Aber ist das wirklich Leben, sich tagtäglich in Jeans und Bluse zu quetschen und in seinem Job alles und jeden anzulächeln? Ich bin der Meinung, jeder Mensch besitzt viele verschiedenen Seiten und Facetten, die es wert sind, ausgelebt zu werden. Und wenn man am Ende alles einmal ausprobiert hat, nimmt man dies und das in sein Grundrepertoire auf. Bin ich die rebellische Metal-Braut? Oder eher das liebe kleine Mädchen? Bin ich lieber zuhause, oder ständig unterwegs? Mache ich gerne Party, oder erfüllt es mich mehr, mit einem Buch und einer Tasse Tee den Sessel unsicher zu machen? Was für Menschen möchte ich um mich haben? Bin ich kreativ? Oder bin ich vielleicht von allem etwas, und jeden Tag wer anders?

Donnerstag, 10. September 2015

Wie frage ich richtig für ein tfp-Shooting an...

Das Thema Anschreiben ist ein ganz Großes. Nicht, weil es so schwierig ist, sondern weil vielen einfach nicht bewusst ist, dass sie durch ihre Anfrage direkt den ersten Eindruck hinterlassen. Dieser kann gerade bei tfp Shootings über ein Ja oder Nein entscheiden.
Nicht nur mir geht es so, in den sozialen Netzwerken, sowie im persönlichen Gespräch mit anderen Fotografen/Models bekomme ich mit, dass einige das Problem mit unzureichenden Anfragen haben. Ich sitze dann wirklich lange an einer Antwort. Zum einen möchte ich es besser vormachen. Zum anderen versuche ich innerhalb einer erneuten Antwort mehr Informationen, die beim ersten Mal gefehlt haben, herauszubekommen.

Donnerstag, 3. September 2015

Phantasieblockade - und jetzt?!




Der Sommer war unheimlich ereignisreich. Forta Rock, Portugal, Masters of Rock, Teneriffa, Mera Luna, Budapest… Shay und ich sind ganz schon rumgekommen. Doch irgendwann kommt immer der Moment, in dem die ganze Action mal abflaut und Zeit zum Durchatmen ist. Doch der Blogger-Alltag geht weiter. Dementsprechend müssen neuen Themen her, die man lustig, interessant, traurig oder sachlich in einen Artikel verpacken und mit der Öffentlichkeit teilen kann.  Blöd nur, wenn man sich gerade in einer Phase absoluter Unkreativität befindet. Was also tun, um die Welt wieder mehr mit den Augen eines Kindes zu sehen und Spiel, Spaß und Spannung in den kleinen Dingen des Lebens zu entdecken?

Donnerstag, 27. August 2015

Eine Zeitreise ohne Zeitmaschine: Teneriffa

Ja Zeitreisen das ging bei Zurück in die Zukunft schon im Jahr 2015: Das ist nur noch nicht ganz bei den Menschen angekommen, dass das wirklich funktioniert. Wenn man jedoch um 12 Uhr losfliegt und um 16 Uhr ankommt, dabei 5 Stunden in der Luft war, ist das doch eindeutig eine Zeitreise oder?

Donnerstag, 20. August 2015

Sziget-Festival Budapest - Eine Woche im Land der hübschen Frauen


Main Stage


Ich bin nicht sicher, ob man diesen Trip als Traumreise bezeichnen kann. Budapest ist eine traumhafte Stadt, ja. Doch ich war nicht für das Touristenprogramm in der ungarischen Hauptstadt.
Brüste, Bier und Krawall? Naja, fast…

Donnerstag, 13. August 2015

M'era Luna 2015

Manche Dinge kommen nicht so wie sie sollen. Eigentlich wollte ich jetzt schon längst in Canada sein, doch stattdessen habe ich mich das Wochenende auf dem M'era Luna rumgetrieben - ein geniales Wochenende, mit genialen Leuten, super Musik und klasse Stimmung! M'era Luna, wir sehn uns wieder!


Das größte Problem: Es spielten so viele gute Bands, dass man immer hin und her und her und hin ist und gar nicht zum Bier trinken kam. Ich weiß zwar nicht wie ich das geschafft habe, aber mein Bier ist sogar leer geworden :-D

Donnerstag, 6. August 2015

Von Peitschen, Seilen und Wasserleichen – Ein Shootingtag mit Les Fleurs du Mal



Egal, ob man hobbymäßig oder für Geld vor der Kamera steht – jedes Hobbymodel hat zwei, drei Projekte, die es schon immer realisieren wollte. Für mich ist das unter anderem ein Fetisch-Shooting. Leder, Peitschen, Ketten, und alles, was der Fetisch-Fan begehrt. Und dann kommt der große Tag, für den man aufgeregt sein Köfferchen packt. Habe ich auch alles dabei? Stiefel? Halsband? Lederriehmen? Schwarzer und roter Lippenstift? Knebel? Check!

Dank „Les Fleurs du Mal Fotografie & Artwork" aus Koblenz kann ich diesen kleinen Traum endlich erfüllen. Ich habe schon einmal im Rahmen eines persönlichen Shootings mit ihm zusammen gearbeitet und war begeistert. Daher sehe ich in ihm genau den Richtigen für dieses Projekt. Tatort ist das Studio bei ihm Zuhause. Draußen sind es angenehme 55 Grad. Genau die richtige Temperatur, um sich in Leder zu schmeißen. In einer Vorbesprechung vergleichen wir unsere Vorstellungen des bevorstehenden Projekts und versuchen, diese auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. 

Donnerstag, 30. Juli 2015

Blogvorstellung: Spiegelwelt Fotografie

Wer in letzter Zeit die Fotoshootingblogeinträge vermisst hat kann sich nun freuen: Denn ich habe einen zweiten Blog ins Leben berufen. Um meine Homepage ein wenig zu entlasten und doch für interessierte Leute mehr Bilder zur Verfügung zu stellen, kam mir diese Möglichkeit sehr gelegen. Und vor allem kann ich mich bei The Dreamcatching um andere Themen kümmern.

Bei Spiegelwelt Fotografie wird lediglich über die Fotoshootings berichtet. Wer Tipps und Tricks und Erlebnisse möchte, der ist weiterhin hier sehr gut aufgehoben. Trotzdem lohnt es sich beide Blogs zu abonnieren ;-)

Donnerstag, 23. Juli 2015

Traumreisen, Episode 2: Portugal


R8 in Aktion auf der Rennstrecke in Portimao

Wir schreiben Juli im Jahre 2015. In Deutschland wechseln sich Hitzewelle und Regenperiode ab, ein typischer deutscher Sommer. Die perfekte Zeit, um in den sonnigen Süden zu fliehen. Cluburlaub und Pauschalreise? Von wegen!

Donnerstag, 16. Juli 2015

Masters of Rock 2015 - do you speak english?

1000 Kilometer quer durch Europa. Einige würden sagen "Ihr seid doch verrückt", doch die wissen auch nicht welche Qualitäten ein Tschechisches Festival zu bieten hat. Also leiste ich heute einmal etwas Aufklärungsarbeit. :-D

Das Masters of Rock in der Mährischen Wallachei im Örtchen Vizovice (allein Within Temptation hat sich getraut den Namen auszusprechen, die anderen, nicht heimatisierten Bands haben immer Czech Republik gesagt), ging dieses Jahr in die 13. Runde mit rund 50.000 Besuchern (laut Wikipedia). Für einen Ticketpreis von umgerechnet ca 50€ gab es 4 Tage lang Metal pur. Das diesjährige Line up war besonders für Symphonic Metal Fans ansprechend mit Bands wie Nightwish, Within Temptation, Delain, Kamelot oder Xandria = meine persönlichen Highlights.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Traumreisen, Episode 1: Frankreich


Wer würde bei diesem Anblick nicht sentimental werden?


Frankreich spielt in der gleichen Kategorie wie Bayern. Man weiß, dass es existiert, aber eine Reise dorthin muss nicht sein. Außer es heißt: Hey, lass uns zwei Tage nach Frankreich ans Meer fahren! Da kommen die Urinstinkte der Frau durch, denn ein Sonnenuntergang am französischen Strand klingt fantastisch. Und Vermutungen muss man prüfen, nicht wahr? Also wird der Spontanität genüge getan, der Koffer gepackt (Fleece-Jacke oder Badeanzug? Argh!) und los geht der Mini-Roadtrip.
Im angenehm klimatisierten Auto soll es laut Navi knapp 5 Stunden durch Deutschland, Holland, Belgien und Frankreich gehen. Kaum zu glauben, dass man in so kurzer Zeit so viel sehen kann. Die deutsche Grenze wird schnell hinter sich gelassen. Berge werden flacher, Flaches wird weiter und das einzig Ärgerliche sind die seltsamen Kreisel und die sogenannten „Drempels“, ihres Zeichens Bodenerhöhungen zur natürlichen Geschwindigkeitsbegrenzung. Wir tangieren Brüssel, ärgern uns aufgrund der vergessenen Akustikgitarre und genießen den kühler werdenden Wind auf den gepflegten Raststätten unterwegs. Schließlich erreichen wir Calais, ein Hafenstädtchen im Norden Frankreichs. Mir fällt direkt ein Ducati-Motorradshop ins Auge. Wir kommen nicht drum herum, mal einen, zwei, drei Blicke hineinzuwerfen. Tolle Maschinen! Leider noch unbezahlbar. 

Donnerstag, 2. Juli 2015

Meine Fotobuchempfehlungen

Für alle die sich gerne ein bisschen mehr Wissen aneignen möchten. Hier einmal 3 aktuelle Buchempfehlungen:

 

 

1. Tierfotografie von Nicole Knor

geeignet besonders für Anfänger













Nicole Knor greift ihn ihrem 193 Seiten langen Buch, erschienen im mitp Edition FotoHits Verlag, Themen rund im die Kamera, Schwerpunkt Haustierfotografie, Wildtierfotografie und Bildbearbeitung, auf. Dabei fängt sie von klein auf an die grundlegenden Einstellungen der Ausrüstung zu beleuchten. Anschauliche Beispielbilder verdeutlichen das Geschriebene noch einmal. Im Kapitel rund um die Haustierfotografie fängt sie mit dem Umgang mit dem Tier an, die besten Zeiten zum fotografieren, Lokationsuche, Perspektiven, Arbeiten mit Licht bis hin zu Emotionen im Bild einzufangen. Auch die Wildtierfotografie kommt nicht zu kurz. Egal ob Tiere wie Vögel in freier Wildbahn oder Tiere in Wildtierparks: Tipps sind einige vorhanden. Im Kapitel rund um die Bildbearbeitung greift Nicole Knor noch einmal alle gängigen Bezeichnungen auf und geht auf das Komprimieren für das Internet ein.
Das Buch ist sehr handlich und passt in jeden Fotorucksack hinein. Mir kamen die meisten Themen bereits bekannt vor, weshalb ich vieles überflogen habe. Dennoch fand ich einige Tipps rund um den Umgang mit dem Tier und erzeugen von Stimmung im Bild sehr hilfreich. Gerade als Fotografie Anfänger habe ich mir ein solches Buch gewünscht, da es detailliert und in einfacher Sprache die Grundlagen der Tierfotografie erklärt und durch Bilder veranschaulicht.


 

 

 

2. Gesichter fotografieren von Cora & Georg Banek

geeignet besonders für Fortgeschrittene und Profis











Cora und Georg Banek sind eine bekannte Größe in der Fotobuchwelt. Eine nicht unerhebliche Menge an Fotobüchern ist durch die Hand der beiden geschrieben worden und es gibt immer wieder etwas neues zu lesen. Das 2013 im dpunkt.verlag erschienene 169 Seiten dicke Buch enthält nicht nur stimmungsvolle Aufnahmen, sondern viele Tipps für die Portraitfotografie. Wer hier Grundeinstellungen wie Blende und Belichtungszeit erwartet, ist mit diesem Buch falsch bedient. Diese Kenntnisse setzt das Buch bereits voraus. Stattdessen werden Themen aufgegriffen wie optische Wahrnehmung des menschlichen Auges und Gehirns, unterschiedliche Gesichtshälften, exaktes Fokussieren, Blickrichtung, Perspektive, Mimik, Profile, Bedeutung von Frisur und Make up, Accessoires, Gestalten mit Licht, Linienführung oder Bildgestaltung. Die 90 kurzen Tipps haben es in sich: Klar verständlich geben sie einem definitiv etwas Neues mit auf dem Weg: Was macht ein Gesicht schön? Wie nimmt das menschliche Auge andere Leute wahr? Wie kann man dieses Wissen auf die Portraitfotografie übertragen? Wie gelingt es den Blick des Betrachters im Bild gefangen zu halten? Wie erzeugt man Emotionen im Gesicht des Models? Wie setzt man gekonnt Frisuren ein um eine Bildaussage zu unterstreichen?
Der Ratgeber ist nicht nur für Fotografen interessant, auch Models können sich hier Wissen aneignen.





3. Animal Soul von Wiebke Haas

geeignet für Fortgeschrittene und Anfänger, die die Grundlagen bereits verstanden haben











Das 223 Seiten lange Buch aus dem Franzis Verlag trägt nicht umsonst den Untertitel "Tierfotografie mal ganz anders". Wer kreative Lichtsetzung und die beste Szenerie für bestimmte Rassestandards sucht, ist hier genau richtig. Am Anfang geht Wiebke Haas auf das richtige Equipment ein, um dann die Grundlagen, die für Tierfotografie relevant sind, zu erklären. Auch Bildgestaltung ist hier ein Thema und wie man sich dieses "fotografische Auge" aneignen kann. Da das Buch sehr stark auf die richtige Beleuchtung eingeht, wird hier auf die Farblehre verwiesen. Welche Hintergründe für Tierfotos besonders geeignet sind und welches Tier man am besten wo ablichtet erläutert die Autorin anhand von faszinierenden Beispielbildern. Sie geht hierbei insbesondere auf Pferde und Hunde ein, aber auch Katzen und Weidetiere bekommen ein Kapitel gewidmet.
Um von den Standartportraits wegzukommen, eröffnet sie ein Kapitel unter gleichnamigen Titel des Buches: Kreative Setups, besondere Momente oder Tipps um natürliches Licht effektiv zu nutzen werden hier aufgegriffen. Die Geschichten hinter den Fotos fangen an aufzuleben.
Auch eine kurze Einführung in die Bildbearbeitung via Photoshop wird aufgegriffen. Abgeschlossen wird das Buch mit ein paar persönlichen Worten zum Schluss zum Thema Bildrecht, Sicherheit, Tierschutz und Fotograf sein.

Donnerstag, 25. Juni 2015

The Wicked SnakeRiders im Jam Club



Es ist mal wieder so weit! Time to Rock, time to ‚N‘, time to Roll! Am 20. Juni spielen “The Wicked Chambers” zusammen mit „Wildrider“ und „Snakebite” im Jam Club in Koblenz. Power-Metal zusammen mit Heavy Hardrock? Eine gewagte, aber explosive Kombi.
Für die Bands fängt der Spaß um 16:30 an. Es wird aufgebaut, was aufgebaut werden kann. Kabel liegen von A nach B und wieder zurück nach A. Der Backstage-Bereich wird inspiziert und direkt in Beschlag genommen, Gitarrenkoffer, wohin das Auge blickt. Sprich, der ganz normale Wahnsinn. Die Soundchecks verlaufen problemlos, dank fähigem und gutem Techniker-Team. Langsam aber sicher füllt sich der Keller-Club mit gespannten und gut gelaunten Musik-Fans. Schnell noch die Nudeln vom benachbarten Asiaten hinuntergeschlungen, und schon heißt es „Stage Time!“. 

Donnerstag, 18. Juni 2015

Frauenquote auch auf Metalfestivals!

„Gleichgerechtigkeit für alle!“, so fordern die Metaler in Deutschland: „Wenn es in den Chefetagen der Unternehmen und auch in allgemein bekannten Männerberufen eine Frauenquote gibt, fordern wir dies auch für Metalfestivals!“


„Auf holländischen Festivals ist die Frauenquote schon längst
erfüllt!“
Ein gewohnter Anblick: Ellenlange Schlangen vor den drei Security-Männern, während eine Frau flüchtig die paar Festivalbesucherinnen abtastet. „Das ist unfair. Wir Männer stehen im Schnitt 10 Minuten an, während die Frauen oft schon nach wenigen Sekunden zur Konzertbühne nach vorne kommen. Sie sichern sich die besten Plätze!“, so ein aufgebrachter Metaler. Vollkommen verständlich, wie wir finden, denn um sich einen guten Platz zu sichern, ist man auf eine Frau angewiesen.
Und nicht nur das: Während die Frauen unglaublich viel Auswahl an attraktiven, musikalisch gut orientierten Männern haben und ständig Bestätigung in Ihrem Geschlecht finden, durch plumpe Anmachsprüche wie: „Bock auf nen Dreier? Mit dir wären wir dann fünf!“, erhalten Männer oft einen Korb nach dem anderen.
„Die sind oft vergeben! Wegen des hohen Männerüberschusses wagen sich die Frauen nicht ohne einen Freund auf ein Festival!“ Das fördert nicht gerade das Selbstbewusstsein. Frustsaufen ist angesagt. Und auch hier macht sich der Mangel an Frauen bemerkbar. „Auf Festivals mit hohem Frauenanteil ist der Umsatz wesentlich höher, da sich Frauen ein Getränk nach dem anderen ausgeben lassen“, bestätigt uns ein Getränkestandbesitzer.
Nicht zu vergessen ist die Situation der Headbangenden Menge: Da es hier offensichtlich an Frauen mangelt und somit auch an Haarlängen zum Headbangen, lassen sich die Männer die Haare wachsen: „Was ist ein Festival ohne fliegende Haare? Wenn nicht genug Frauen vorhanden sind, müssen diesen Part die Männer übernehmen. Und was für ein Aufwand das ist! Plötzlich beschäftigt man sich mit Haarpflegelotionen und Friseurpreisen! Das ist doch eigentlich Frauensache!“

Um das Problem zu bekämpfen, sehen sich die Festivalbetreiber gezwungen, Männer zukünftig nur noch in der Begleitung von mindestens vier Frauen hineinzulassen. Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, kann alternativ auch ein langhaariger Mann gewählt werden.

Teile uns deine Meinung zur Frauenquote auf Festivals mit!

Donnerstag, 11. Juni 2015

Forta Rock - oder holländische Festivals!

Holländisch ist wie Deutsch auf Lustig. Man kann die Holländer manchmal sogar besser verstehen als die Bayern. Das mit dem Lesen hat sich dann doch als schwieriger als gedacht herausgestellt.

Slipknot haben wir schonmal für die Ring Besucher gespoilert.
Das Forta Rock startete dieses Jahr in die 7. Runde mit Rund 15.000 Besuchern. Es gilt als Geheimtipp der Metalfestivals. Für wenig Geld große Headliner zu sehen bekommen ist hier der Standard. Die Jahre zuvor gab es von Iron Maiden, Slayer, Arch Enemy oder Rammstein einiges zu sehen, dieses Jahr hatte das Festival „nur“ Slipknot, Papa Roach oder Epica zu bieten, weshalb der Veranstalter die Preise senkte: Und zwar nicht nur für den weiteren Ticketverkauf, sondern rückwirkend für alle bisher verkauften Tickets! Sowas haben Festivalbesucher wohl noch nie erlebt.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Rockavaria 2015: Brüste, Brezeln und Bier!




Accept rocken die Bretter!


Bayern! Und das auch noch im Frühsommer. Aber ich hatte allen Grund dazu, ein Wochenende im Land des Bieres und der (leider enttäuschenden Brezeln) zu verbringen.







Aufbau der Mainstage
Es ist Festivalsaison, und im Olympiapark findet das „Rockavaria“ vom 29.-31.05.2015 statt. Ein Rockfestival, welches versucht, an Größen wie „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ anzuschließen. Durch glückliche Umstände hatte ich dank eines Access-All-Area-Passes die Möglichkeit, auch hinter die Kulissen des rockigen Treibens zu blicken. Da sich das Gelände mitten in München befindet, besteht nicht die Möglichkeit, sein Zelt aufzuschlagen. Die Besucher sind auf ein Hotelzimmer, eine Jugendherberge oder einen Tagesbesuch angewiesen. Dieser Umstand mindert leider das Festival-Feeling: Keine sich anbrüllenden Flunky-Ball-Spieler, keine in der Sonne brutzelnden Alkoholleichen, keine Morgensterne aus leeren Bierdosen und keine übel riechenden Langhaarigen nach dem zweiten Tag. Gut, der letzte Punkt ist verkraftbar. Die Mainstage steht im Olympiastadion auf einer großen Asphaltfläche. Die Sitzplatzränge rund um die Bühne bieten zusätzlichen Platz für die knapp 40.000 Besucher. Die Second Stage befindet sich in der Olympiahalle. Frische Luft wird hier vergebens gesucht, aber die Klimaanlage versucht ihr Bestes. Ein großer Vorteil des geschlossenen Raumes ist die Dunkelheit während des Tages. Die wirklich gute Lichtshow kommt hier vollends zur Geltung. Auch der Sound ist besser. Klar, nach dem 8., 9. Bier ist es einem sowieso wumpe, wie Licht und Sound wirken. Hauptsache es macht Spaß und knallt gut. Klein-Pinsel als anspruchsvolle Festival-Besucherin achtet allerdings auf so etwas. 

Donnerstag, 28. Mai 2015

Fast Food-Dating


„Elite-Partner – Für Akademiker und Singles mit Niveau.“ Egal wann man den Fernseher einschaltet, man wird um diesen Werbeslogan nicht herum kommen. Das Kind hat viele Namen: Parship, Elite Partner, Lovoo, Shop-a-Man, … Und es geht immer nur um das Eine. So schnell wie möglich den Menschen zu finden, der in seinem Leben noch fehlt. Man füllt einen Steckbrief aus, gibt Auskunft über Hobbys, Job, Finanzen, Urlaubsvorlieben und den Namen des Hundes. Mithilfe eines angeblich ausgeklügelten, komplizierten Logarithmus‘ ermittelt das System dann den potenziellen Partner fürs Leben. Vielleicht auch eine kleine Auswahl. Nun beginnt der spannende Teil: Man schreibt den- oder diejenige an, in der Hoffnung, man könne sich ja mal auf einen Kaffee oder mehr treffen und die Kompetenz des Systems überprüfen. Entweder es funkt dann – oder eben nicht. Dann geht das ganze Spielchen von vorne los.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Das perfekte Hundefoto

„Das hat deine Kamera ja toll fotografiert!“

Diesen oder ähnliche Sätze bekommen Fotografen ständig zu hören. Drückt man dem Sprecher dann jedoch die Kamera in die Hand, schafft dieser meist noch nicht einmal die Kamera scharf zu stellen, geschweige denn die Einstellungen der Lichtsituation anzupassen.
Nein, Fotografieren ist mehr als nur den Auslöser zu drücken! Und man braucht auch keine gute Kamera, für schöne Fotos! Erst neulich hat mich eine Bekannte gefragt, ob ich ihr zu dieser oder jener Spiegelreflexkamera raten würde. Als ich sie fragte, ob sie denn noch Geld für das Objektiv eingeplant habe, guckte sie mich ganz perplex an: „Da ist doch eins dabei.“ Ja, aber nicht die Kamera ist unbedingt das Wichtigste, sondern das Objektiv. Ich habe damals den Fehler gemacht, als meine Tierfotos nicht so schön wurden wie sie sollten, dass ich mir eine neue Kamera gekauft habe, doch die hat mir rein gar nichts gebracht. Erst mit einer Investition in ein ordentliches Objektiv gab es qualitativ das gewünschte Ergebnis.
Nun möchte ich euch aber erst einmal ein paar Tipps geben, die ihr auch ohne dicke Ausrüstung umsetzen könnt. Vielleicht hilft es ja bei der Entscheidung, ob man unbedingt eine Spiegelreflex braucht oder nicht. Dabei gehe ich vor allem auf die Hundefotografie ein, habe aufgrund von Bildmangel allerdings ein paar Beispielbilder mit Ziegen gewählt.


Donnerstag, 14. Mai 2015

Was wäre wenn... Metal im Jam Club


Hämmernde Beats, gröhlende Stimmen und schwitzende Fans. So hätte eigentlich mein 9. Mai im Jam Club aussehen sollen. Doch wie das Schicksal so will, liege ich mit einer dicken Erkältung samt Nebenhöhlenentzündung flach. Applaus applaus applaus.
Dieser kleine Umstand hält mich aber keineswegs davon ab, euch von dem Abend zu berichten! Aber eben in der Light-Version. Hier sind drei Versionen des Konzerts, wie es hätte passieren können, wenn ich nicht gerade außer Gefecht gesetzt wäre.

Donnerstag, 7. Mai 2015

Explore your spring - Erkunde deinen Frühling

Manchmal muss man die geplante Route verlassen und Neues wagen.

Eigentlich wollte ich euch heute von den Freienfelser Ritterspielen berichten. Der Artikel ist noch nicht ganz fertig geschrieben und auch bei den Fotos müsste ich auf welche aus dem Jahr 2011 zurückgreifen, was mich jedoch nicht daran hindern wird, euch diesen Post zu gegebener Zeit zu zeigen. Doch diese Zeit ist noch nicht gekommen.

Deshalb ergab sich ein glücklicher Zufall, dass ich Laras und Friedas Fotowettbewerb entdeckte. Nicht nur, dass das Thema Frühling aktuell perfekt passt: Nein, ich habe sogar an diesem Nachmittag einen Shootingtermin mit der guten Nina gehabt, genau zu diesem Thema.

Donnerstag, 30. April 2015

Körpersprache-Lexikon - oder: BHs für den Weltfrieden


Kennen wir das nicht alle? Der süße Typ im Bus, in der Kneipe oder an der Supermarkt-Schlange verschlägt uns den Atem. Und schon werden wir von einer Flutwelle an Fragen überschwemmt: Hat er mich gesehen? Gefalle ich ihm? Oder nicht? Ob ich ihn nach einem Kaffee fragen kann, ohne danach ein Ticket nach Timbuktu kaufen zu müssen? Das macht schließlich Arbeit. Was, wenn er schwul oder vergeben ist? Wie kann ich ihm zeigen, dass er mir gefällt? Sehe ich dabei albern aus? Wird er lachen?
Und genau deswegen kommt hier eine kleine Übersicht für eben diese Momente des Lebens.

 

1. Ich gucke ihn mit großen, glänzenden Rehaugen an.


Er ist der Meinung, er hätte etwas auf der Nase / Brille / Stirn, respektive ich hätte die Grippe. Warum sollte ich sonst blöd mit feuchten Augen in der Gegend rumstarren?

Donnerstag, 23. April 2015

The Read Heart Queen

 "Hierzulande musst du so schnell rennen, wie du kannst, wenn du am gleichen Fleck bleiben willst.[1]


Das hat die rote Monarchin gut erkannt. Und das finde nicht nur ich so, das hat Leigh Van Valen 1973 bereits erkannt. Er lehnt seine Red-Queen-Hypothese[2] an diese Aussage an. Diese besagt, dass eine Art in der Natur ständig leistungsfähiger werden muss, um ihre aktuelle Stellung aufrechtzuerhalten.
Laut der Hypothese ist sexuelle Fortpflanzung aufwendiger, als eine Jungfernzeugung. Man braucht zwei Menschen, um einen neuen zu zeugen. Und das ist auch gut so, nicht dass Männer sonst überflüssig wären, nein, durch die Vermischung der Gene haben Parasiten keine Chance. Lebensformen, die sich alleine fortpflanzen können, sind nämlich schnell vom Aussterben bedroht.
Man kennt das zum Beispiel von den Grippewellen. Einmal an einer Grippe infiziert, bekommt man diese Grippe nicht mehr, doch die Grippeviren sind erfinderisch und setzen sich neu zusammen, sodass man wieder an einer Grippe erkranken kann.

Donnerstag, 16. April 2015

Musik als Sprache? Musik ist Sprache!




Manchmal lässt sich ein „Fick dich“ oder ein „Ich mag dich“ besser mit den Augen sagen als mit Worten (siehe auch „Körpersprache Lexikon“ - Erscheinungstermin 30.04.15). Noch besser als mit dem Körper kann Musik ausdrücken, was wir fühlen, was uns bewegt und was wir vielleicht nicht imstande sind, in Worte zu fassen. Dabei kann es um den Text, lediglich die Melodie oder eine Mischung aus beidem gehen. Im besten Fall passt der Text zum Klang. 

Ich glaube, uns ist oft gar nicht bewusst, wie sehr wir von Musik beeinflusst werden. Sie kann unsere Stimmung aufhellen, niederschlagen, unterstützen und vollkommen ändern -  wenn wir uns denn darauf einlassen. Ein Beispiel: Es ist Kinoabend, man sitzt im brandneuen „SAW XXVIII“. Als sei man nicht schon angespannt genug, dass sie sympathische 20jährige im Minikleid nachts allein durchs Dorf geht, nein! - plötzlich wird die langsame Geigenmelodie eingespielt. Und der gesamte Saal hält den  Atem an. Ein Heiratsantrag würde zu so einer Musik nicht funktionieren. 

Donnerstag, 9. April 2015

Wicked & Wild: "Wild Eastern" im Rasthaus B9


Stimmengewirr, heiße, mit Zigarettenqualm gefüllte Luft und knisternde Vorfreude – man wartet gespannt auf das Intro der ersten Band. Wir befinden uns im Rasthaus an der B9 bei Bad Breisig. Es wurde ein „Wild Eastern“ versprochen, also Sex, Drugs und Hoppelhässchen. Das Hässchen sitzt festgebunden auf der Base Drum mitten auf der Bühne. Gut, das hätten wir schon mal. Auf dem Plan für heute Abend stehen „The Wicked Chambers“, „White Trap“ und „WildRider“. Irgendwie witzig, dass in jedem der Bandnamen das „W“ eine entscheidende Rolle spielt. Da der Flyer zur Veranstaltung die genauen Zeiten zum Einlass und zum Beginn im Dunkeln lässt, trödeln die Besucher zwischen 19 und 21 Uhr ein. Um 21:15 geht es mit „The Wicked Chambers“ los. Als deren Frontfrau war ich mittendrin statt nur dabei.

Donnerstag, 2. April 2015

Freiwilliges ökologisches Jahr – was ist denn das?



Das FSJ ist allseits bekannt, doch vom FÖJ haben die Wenigsten gehört. Dabei gibt es gerade beim
FÖJ sehr interessante Stellen, die einem einen wunderbaren Einblick ins Berufsleben geben können.

Das Freiwillige ökologische Jahr richtet sich an 16-27 Jährige, die vor dem Start in den „normalen Alltag“ einen Einblick ins Berufsleben wagen möchten. Dabei geht es bei den Einsatzstellen vor allem um umweltpolitische und ökologische Arbeitsthemen. Sowohl im Umweltamt, bei einer Naturschutzorganisation, einer Forschungseinrichtung oder auf einem Bauern- oder Reiterhof: Nur weils Öko ist, heißt es nicht, dass man nicht auch im Büro landen kann.


Donnerstag, 26. März 2015

Interview | The Wicked Chambers



Nach dem erstklassigen Konzert auf dem Kulturschockfestival 2013 hätte ich nicht gedacht, dass es mein vorerst letztes sein wird. Das Publikum hat getobt, als die fünf Jungs von The Wicked Chambers die Bühne rockten. Die Heavy Metal Band aus Koblenz zeigte mit anspruchsvollen Klängen, dass sie ihre Kunst beherrschen und damit auch ihr Publikum.
Umso trauriger wurde es, als ein Video auf youtube erschien, in dem die Band einen Sängernotstand ausrief.

Donnerstag, 19. März 2015

Wie Klein-Pinsel zum Metal kam




 
Musik ist mein Leben. Wenn ich die Wahl zwischen Taubheit und Blindheit hätte, würde ich die Blindheit wählen. Denn ohne die süßen Klänge von Disturbed, Dope und Co. ginge es nicht. Doch wie komme ich dazu, meine Ohren mit düsteren Tönen zu verwöhnen?

Musikalisch gesehen war ich eine Spätzünderin. Mit zarten 17 Jahren lernte ich einen Mann kennen, der im Auto stets einen Song laufen hatte. Er (der Song) wollte mir partout nicht mehr aus dem Kopf gehen.  „Schau die Feuer, hör die Trommeln und ergib dich diese Nacht…“ Der Herr auf dem Fahrersitz war kein großer Redner, und ich verpasste es jedes Mal zu fragen, wie der Song oder die Band denn heiße. Also googlete ich, was das Zeug hielt. Dank Youtube fand ich am Ende tatsächlich heraus, dass es sich um „Die Schlacht“ von Subway to Sally handelte. In der Folgezeit lief bei mir im Zimmer nichts anderes. Man sollte meinen, dass die erste CD, die ich mir im schwarzen Bereich kaufte, Subway To Sally gewesen wäre. Doch dem war nicht so. 

Donnerstag, 12. März 2015

Basteln oder Kaufen?


Dies ist der erste Traumfänger den ich vor
Jahren einmal gebastelt habe. Wirklich
viel Lust hatte ich damals nicht, weshalb
ich mir auch nicht viel Mühe gegeben habe.
Ich habe schon immer zu den Menschen gehört, die lieber alles selbst basteln, statt etwas zu kaufen. Oft ist das nicht gerade günstiger, Zeit geht dabei auch haufenweise drauf, doch was bleibt ist ein Erinnerungsstück, das von meinen Händen gefertigt wurde.

Ich denke ein gewisser Teil davon wurde mir in die Wiege gelegt: Meine Mutter hat viele Bastelkurse für Kinder gegeben und wenn z.B. etwas im Haus zu machen war, wie Tapezieren, das ist immer alles selbst gemacht worden. Ich kann oft gar nicht nachvollziehen, dass man einen Maler beauftragt um die Wände zu streichen. Viel lustiger ist es doch, selbst den Pinsel zu schwingen!

Die einige Situation in der ich es verstehen konnte war, als bei uns auf dem Bauernhof wegen eines Brandes sowieso das ganze Haus neu verpackt worden ist. Man hat dort so viel Arbeit, dass man gar nicht dazu kommt neue Tapeten an die Wände zu kleben. Vor allem nicht in einer Geschwindigkeit, dass 10 Leute innerhalb einer angemessenen Zeit ihr Esszimmer wieder haben. Der Schweinestall wurde dafür wieder von Hand gemalert.


Donnerstag, 5. März 2015

Simply irresistible - oder: Halbnackt auf dem Bahnsteig






Manchmal kommt man als Model in den Genuss eines Partners vor der Kamera. In diesem Fall hatte ich ein „Sex, Drugs and Rock’n’Roll“-Shooting vor Augen, bei dem die prickelnde Erotik nicht zu kurz kommen sollte. Doch wen engagiert man für so etwas? Zum Glück hatte ich einen Freund an der Hand, der sich bereit erklärt hat, sich für mich auszuziehen. Die nächste Frage war die nach der Location. Shaylana machte auf einen verlassenen Güterbahnhof aufmerksam, der dem Ganzen einen etwas verruchten Touch geben sollte. Gesagt, getan! Nachdem man recht schnell miteinander warm geworden ist, ging‘s auch schon los.

Samstag, 28. Februar 2015

Wie ich zum Metal kam...

Da ich auf einem Metalfestival gezeugt worden bin [...]

Ja, okay, ganz so war es dann doch nicht. Vielleicht werde ich das aber mal das ein oder andere Kind von Freunden sagen hören, wer weiß.

Montag, 9. Februar 2015

Mondsüchtig

Trotz Dunkelheit,
alles sehn.
Trotz Dunkelheit,
nie vergehn.

Fahles Licht,
zeigt es dir.
Fahles Licht,
bringt dich zu mir.

Folge mir,
du bist zu allem bereit.
Folge mir,
in die Dunkelheit.

Trotz Dunkelheit,
alles sehn.
Trotz Dunkelheit,
nie vergehn.

Denn der Mond,
zeigt dir den Weg.


Donnerstag, 5. Februar 2015

Der Modelleitfaden


Als Hobbyfotograf arbeitet man oft mit unerfahrenen Modellen zusammen.  Das macht immer wieder Spaß, bedeutet aber meist mehr Arbeit für den Fotografen. Man muss seine Konzentration nämlich nicht nur auf das Licht oder die richtige Bildkomposition legen, sondern auch dem Model detailliertere Anweisungen geben. Bei erfahreneren Modellen hat man meist eine höhere Ausbeute an gutem Material.

Um einem die Aufregung vor dem ersten Shooting zu nehmen, habe ich eine kleine Anleitung fürs erste Mal erstellt.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Die Sache mit dem Bagger


"Ihr braucht noch eine Dose Bier!"
Pinsel kam auf die Idee, dass wir ja im Blaumann mit nichts drunter Bilder machen könnten.

Möglichst dreckverschmiert und mit einem Bagger. Als es an die Überlegung ging, wo wir einen Bagger herbekommen könnten, brachte uns ein Freund auf die Idee nach Urmitz zu fahren. Dort stehen viele rum. Gesagt getan, wir sind nach Urmitz gefahren und haben auch die Bagger gefunden: Eingezäunt und videoüberwacht.

Montag, 2. Februar 2015

Masken


Fotografen reagieren immer ganz schnell beleidigt, wenn man zu ihnen sagt: „Das hast du aber schön
geknipst!“
Geknipst bedeutet in den Ohren eines Fotografen: Auslöser gedrückt, Fertig, Photoshop. Ein richtig gutes Foto bedarf aber mehr als nur den Auslöser zu betätigen und den Rest mit Photoshop gerade rücken. Ich will keinesfalls abstreiten, dass es auch wunderschöne Schnappschüsse gibt, aber diese sind meist eher Glück, den richtigen Moment abgepasst, und haben weniger mit der Arbeit eines Fotografen zu tun.