Donnerstag, 17. Dezember 2015

Der Winter der kommet...



Jetzt sitze ich hier, vor einer weißen Seite, habe soviel, was ich euch mitteilen möchte, finde aber keine Worte, die passen. Alle sind in Weihnachtsstimmung. Ich betrachte jedoch die Kirschblüten am Baum vor der Haustür und schwelge in Erinnerungen an die Shootings davor. Das eine fand im Januar statt, ein Schneeshooting mit wirbelnden Flocken und einem tapferen PinselÄffchen. Das andere war ein paar Monate später mit Jenumée und fand mit besagten Kirschblüten statt. Vielleicht sollte ich für morgen einen Shooting Aufruf starten: Frühlingsshooting, Model mit weißem Kleid gesucht...

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Besinnungszeit - Wenn der Sinn zur Krise wird



Sinnkrisen sind Zeiten für die Badewanne. Blöd nur, wenn man keine hat. 


Ich schaue von meinem Traubensaft auf, den ich immer aus Rotweingläsern trinke. Irgendwie fühlt sich das nach dem Besten aus zwei Welten an. Gott, hätte ich jetzt gerne eine Badewanne. Ich nehme meine Jacke und mache mich auf den Weg in die Stadt. Es ist bereits dunkel geworden. Über der Fußgängerzone und in ein paar Fenstern hängt warm-gelbe Weihnachtsbeleuchtung. Jedes Jahr aufs Neue erinnert sie mich an Gefühle, die ich schon vor langem in meinem Herzen eingeschlossen habe. Ein Hauch von Sorglosigkeit, Geborgenheit, Sicherheit und Vorfreude. Natürlich wird das, was noch kommt, auf seine Art genauso wundervoll – trotzdem fällt es schwer, von vergangenen Dingen Abschied zu nehmen. Abschied tut immer weh. Im wahrsten Sinne des Wortes. 

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Der ultimative Festivalrückblick

Da ists vorbei, das Jahr. Naja so fast zumindest. Morgen steht das Kulturschock Festival an und dann ist Festivalpause. Deshalb schwelgen wir jetzt auch in wehmütigen Erinnerungen. Voller Sehnsucht und Vorfreude auf das nächste Jahr, hier das Festival-Ranking des aktuellen Jahres.


Donnerstag, 26. November 2015

Geben oder Gegeben werden?


Vor kurzem habe ich einen interessanten Spruch gelesen: „Wer niemals aufhört zu geben, wird nie allein sein“. Als ich mit einem Freund darüber redete, sagte er: „Es ist doch so, dass du schon gibst, wenn du nur anwesend bist. Du gibst deine Zeit, dein Selbst“. Ich fing an, darüber nachzudenken.
Wie viel Geben ist genug? Wie viel ist zu viel? Was heißt Geben? Was ist zu wenig? Und wer ist in der Lage, darüber zu urteilen? Zuletzt: Wie verhält sich das Nehmen zum Geben

Donnerstag, 19. November 2015

Für alle Leute mit einem Tintenherz

Eines meiner liebsten Hobbys ist lesen. Seit ich irgendwie Buchstaben aneinander reihen kann, gehe ich dieser Tätigkeit nach. Nicht selten habe ich selbst kurze Geschichten geschrieben und in der Schule vorgetragen.
Ich oute mich einfach mal ein Bücherfresser. Selten schaffe ich es ein Buch in einer Woche zu lesen. Einmal angefangen, habe ich es innerhalb kürzester Zeit durch.

Vor kurzem habe ich angefangen auch Rezensionen zu schreiben. Aber warum mache ich mir eigentlich die Arbeit? Ist ein Blog und eine Fotografie-Seite nicht schon Arbeit genug?

Donnerstag, 12. November 2015

"Lovers in Crime" - Part II

„Noch ein wenig Dom Perignon, der Herr?“ „Gern, vielen Dank“. Der Kellner schenkt den Rotwein nach und verabschiedet sich mit einem höflichen Kopfnicken und der Frage, ob sonst alles in Ordnung gewesen sei. Bei so wohlhabenden Gästen wäre eine weniger zuvorkommende Bedienung unangebracht.  „Es war absolut vorzüglich, vielen Dank“. Jake steckt dem Kellner ein Trinkgeld in die Westentasche und bedeutet ihm, sich zu entfernen.
Jake und Amy waren früher oft in an diesem Restaurant vorbeigegangen, wenn sie durch die Stadt geschlendert waren. Hunderte Male hatten sie sich vorgestellt, wie die viel zu kleinen Portionen auf den polierten Tellern, gereicht von Pinguin-Kellnern, auf der Zunge zergehen würden. Wie der Wein, der das Monatsgehalt eines Angestellten verschlingt, sanft den Gaumen kitzelt und kühl den Hals hinunter rinnt. Es war eine Utopie gewesen.

Donnerstag, 5. November 2015

Schwarz, schwarz sind alle meine Kleider...

Da kann facebook mein Verbraucherverhalten studieren wie es will: Der gedruckte Katalog ist doch eher die Quelle für die Leere auf meinem Konto.